Blaue Lagune
Im Sommer 2009 haben wir uns recht spontan für einen 10-tägigen Island-Urlaub entschieden. Über Island-Reisen.de haben wir eine Rundreise gebucht, bei der Flug, Auto und Unterkünfte zusammengestellt und als ein Paket gebucht wurden. Eine sehr angenehme Art der Reiseplanung, wenn man selbst gerade wenig Zeit hat.
Am 12. August ging es dann los. Wir sind wir um 14 Uhr mit der Islandair-Maschine von Frankfurt nach Island gestartet. Glücklicherweise haben wir sehr gute Exit-Row Sitzplätze mit sehr guter Beinfreiheit bekommen, so dass der 3.5h lange Flug sehr angenehm war.
An der Gepäckausgabe fehlte zunächst eine unserer Tasche. Nachdem wir bei der Gepäckermittlung unsere Reiseroute für die nächsten Tage hinterlegt hatten, sind wir weiter zur Autovermietung. Bei Europcar mussten wir uns in eine längere Schlange einreihen, hatten aber ca. 45 Minuten später unser Auto. Da wir auch die mit "F" markierten 4WD Schotterpisten fahren wollten, haben wir einen vierradgetriebenen Kia Sorento gemietet. Mietwagen ohne Allradantrieb dürfen die mit "F" gekennzeichneten Straßen nicht fahren! Auch wenn unser "Jeep" keinen Schnorchel hatte, also nicht vollständig gelände-/flussgängig war, hatten wir auf unserer Route keinerlei Probleme.
Vom Flughafen ging es weiter in die 30min entfernte Blaue Lagune. Für 23 Euro kann man in heißem blau-weißem Wasser schwimmen gehen. Das Becken ist von einem schwarzen Lavafeld umgeben und wird mit heißem Wasser eines benachbarten Thermalkraftwerks gespeist. Ein absolutes Muss für jeden Islandbesucher!
Als wir die Blaue Lagune gerade verlassen wollten, rief der Flughafen an und teilte uns mit, dass unsere Tasche die ganze Zeit auf dem Band gestanden hätte (hat sie nicht, hätten wir ja gesehen…). Wie auch immer, wir sind zurück zum Flughafen und haben sie abgeholt.
Vom Flughafen sind wir dann nach Reykjavik in die Innenstadt gefahren und haben bei Einar Ben sehr gut gegessen. Vegetarische Gerichte sind zwar selten auf den Karten zu finden, der Koch hat aber sehr gut improvisiert.
Übernachtet haben wir am Hotel des Inlandflughafens.
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