Von Cervantes nach Kalbarri
Um von den Pinnacles weiter nach Norden zu fahren, muss man nicht die 37km zurück zum Highway 1 fahren, sondern kann der Küste weiter nach Norden folgen. Dies empfehlen wir, da sich die Aussicht an der Küste lohnt.
Mittagspause haben wir nordöstlich von Geraldton in der Ego Weinerei gemacht. Dies war ein Tipp aus dem Lonely Planet, den wir gerne weitergeben. Für nicht als zu viel Geld haben wir eine schöne Käse – Wurst Platte und hinterher Kuchen gegessen und auf einer Terrasse mit schönem Blick auf das Meer gesessen.
Anschließend ging es weitere 160km nach Kalbarri. Westlich von North-Hampton gab es noch einen kleine Schwimmstopp in Horrocks, bevor wir am Nachmittag in Kalbarri ankamen.
Da es in den Tagen vor unserer Ankunft starken Regenfall durch Zyklone gegeben hatte, führte der in Kalbarri mündende Fluss sehr viel Schlamm mit sich. Es sah daher so aus, als würde eine braune Zunge kilometerweit ins Mehr hineinragen. Auf Grund des Schlamms und vor allem des Hochwassers gab es leider auch keine Kanutouren im Park.
Der Camping-Platz in Kalbarri war mit 22,50$ zwar wieder sehr günstig, vom Zustand der Sanitäranlagen (unzählige Motten, Fliegen und Ameisen) aber eher am unteren Ende anzusiedeln. Nachdem die Campsites südlich von Perth alle sehr schön gewesen waren, wurden wir von den Sites bei den Pinnacles und jetzt hier in Kalbarri eher enttäuscht.
Am Abend sind wir für das Abendessen und anschließende Biere in den Ort gegangen. Auf dem Rückweg konnten wir vier bis fünf Kängurus beobachten, wir sie links und rechts der Straße die Wiesen abgrasten.
Zurückgelegte Strecke: ca. 440km
--> Vorhergehender Tag --> Nächster Tag
|