Von Williams zur Stirling Range
Nach der Nacht in Williams haben wir unser Auto zunächst erst ein Mal komplett voll mit Diesel getankt, d.h. sowohl unseren normalen Tank als auch die beiden 20 Liter Zusatztanks. Auch wenn es nicht unser Plan war, ins wirkliche Outback vorzustoßen, wollten wir doch auf mögliche Umwege vorbereitet sein. Wie sich jedoch herausstellen sollte, gab es auf unserer Route ausreichend Tankstellen, so dass wir die Zusatzkanister nicht benötigt haben.
Anschließend sind wir Richtung Süden in die Stirling Ranges gefahren. Ursprünglich war geplant, die Sterling Ranges an der Nordseite abzufahren. Wir haben uns dann aber an einer Abzweigung dafür entschieden doch einen sehr schönen Scenic Drive quer durch den Park zu nehmen. Dies war eine sehr gute Entscheidung, die Piste (nicht asphaltiert, aber gut befahrbar) bot sehr schöne Einblick in den Park. Die Vegetation war für uns eine Mischung aus Dschungel und Steppe, sprich ein grüner Teppich.
Wir haben häufig angehalten und die verschiedenen Aussichtspunkte angeschaut. Bei einem dieser Stopps sind wir einen kleinen Hügel hoch gelaufen und hatten einen herrlichen Rundumblick. Allerdings war das Wetter insgesamt leicht bedeckt und etwas kühler. Dies sollte die überwiegende Zeit südlich von Perth so bleiben. Es war herbstlich.
Zurück auf der „Hauptstraße“ sind wir zur Abzweigung zum Bluff Knoll gefahren, da dort eine Infotafel über die verschiedenen Wanderwege informiert hat. Wir haben uns entschieden, am folgenden Tag den Wanderweg auf den Toolbrunup zu laufen.
Die Nacht haben wir auf einem Campingplatz in der Nähe der Abzweigung zum Toolbrunup verbracht. Im Gegensatz zu den Campingplätzen, die wir aus dem Südwesten der USA kannten, waren wir in Westaustralien häufig nur mit einer Handvoll anderen Gästen auf recht kleinen Plätzen. In der Stirling Range gab ein Barbecue und eine Toilette, aber kein fließendes Wasser. Dafür bot uns die klare Sicht den ersten tollen Sternenhimmel des Urlaubs. Nach mehreren Fotoversuchen gingen wir in unseren Bus schlafen. Die Matratzen waren leider etwas klamm und feucht, so dass wir entschieden, am nächsten Tag die Heizung auszuprobieren und den Raum zu trocknen.
Gefahrene Strecke: 280km
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