Die Bay of Islands ist,
wie der Name schon vermuten lässt, eine Bucht mit über 100 kleinen und
größeren Inseln. Da man die Schönheit der Bucht von der Landseite nur schwer
erleben kann, entschieden wir uns für einen Halbtagestrip mit Fullers. Die
"Cape Brett and Hole in the Rock" Tour verließ Pahia um 9:30.
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Die Wetterbedingungen
waren die erste Stunde nicht gerade ideal. Kühler Wind und ein mit
Wolken verhangener Himmel dominierten. Unser Kapitän hatte das Schiff
jedoch jederzeit im Griff und kurz nach Abfahrt zeigte sich dann auch
bald die Sonne.
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Wir konnten kleine ruhige
Buchten bewundern, in denen ab und zu auch mal ein paar Menschen in
ihren Traumvillen wohnen. Einige bieten sogar Ferienwohnungen an. Das
muss ein herrlich ruhiger Urlaub sein...
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Kurz bevor wir durch das Loch im
Felsen schipperten stoppten wir an einem kleineren Felsen mit dem Namen
"Bird Rock". Ursprünglich war er mal schwarz-braun, aber inzwischen
dominierte das weiß der Vogelexkremente. Die Vögel waren während unseres
Besuches alle unterwegs und wir wurden nur von ein paar müden Robben
begrüßt, die kurz darauf wieder einschliefen.
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Und damit kamen wir
zum berühmtem "Hole in the Rock". Die Fuller-Crew hat etwas weniger als
einen Meter auf jeder Seite, um unser Schiff sicher durch das Loch zu
navigieren. Bezeichnenderweise hieß unser Schiff "Tiger 3". Jeder kann
sich vorstellen, was mit den ersten beiden passiert ist. :-)
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Sicher sind wir durch
das beeindruckende Loch gefahren und konnten danach ein ziemlich
deutliches Gesicht im Fels betrachten, dass auf den Pazifik hinaus
blickt.
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Eine starke Windböe blies
mir dann meine Cap vom Kopf. Etwas traurig schaute ich ihr hinterher als
der Kapitän auf einmal das Boot wendete und die Crew die Cap mit einem
Käscher aus dem Wasser fischte. Einzige Bedingung war, dass ich die
nasse Mütze zum Spaß aller Passagiere aufsetzen musste. Alles in allem
eine ziemlich coole Sache...:-)
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Kurz darauf wurde das
Wetter um einiges besser und wir näherten uns einer super Bucht für die
Mittagspause. Hier hatten wir mal wieder den Eindruck in der Karibik zu
sein. Tiefblaues und türkises Wasser und viel Sonne... |
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Wir nutzen den Stopp um einen
kleinen Hügel zu besteigen und die Sicht auf die Bay zu genießen Wie
fast überall in Neuseeland wurden wir natürlich von ein paar Schafen
begrüßt.
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Auf dem Rückweg stiegen wir
in Russell, einem Ort in der Nähe von Paihia aus, um die älteste Kirche
Neuseelands zu besichtigen.
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Und zum Abschluss noch ein lustiges
Schild aus Paihia. Nehmt euch mal ein paar Sekunden und lest es. Da kann
man nur sagen:
"Die spinnen, die Neuseeländer..."
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