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Neuseeland

Cape Reinga

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Unsere Mid-Semester Ferien wollten wir natürlich nicht vor dem Schreibtisch verbringen und haben uns daher aufgemacht die Nordinsel weiter zu erkunden. Los ging es in Richtung Norden. Ziel: Cape Reinga. Nach den ersten drei Stunden Autofahrt haben wir in Whangarei Mittagspause gemacht. Strahlender Sonnenschein empfing uns am Hafenbecken...
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Frisch gestärkt ging es dann weiter in den Norden... 120-2030_IMG Neuseelands Wälder gleichen eher einem undurchdringlichem Dschungel. Über 80 verschiedene Farnbaumarten ziehen den Blicke immer wieder auf sich.
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Langsam rückte der Abend näher und wir stellten fest, dass wir es an diesem Abend nicht mehr bis zum Cape schaffen würden. Daher entschlossen wir uns für einen Ausflug an den "Ninety Miles Beach". Der Name entspricht nicht ganz der Wirklichkeit, "90 Kilometer Strand" wäre genauer. 120-2036_IMG 120-2037_IMG
Von weitem sahen wir ein paar Gestalten in dem noch kalten Wasser. Beim näher kommen stellten wir dann ungläubig fest, dass die Schwimmer komplett angezogen waren und etwas vom Boden aufsammelten... 120-2040_IMG Auf Nachfrage erfuhren wir dann, dass gerade Muschel Zeit wäre. Die Riesemuscheln liegen bei Ebbe im flachen Wasser zum Aufsammeln bereit. Auch eine Art von Ernte...
Da bis zum Sonnenuntergang noch etwas Zeit war, fuhren wir noch ein paar Kilometer bis zum nächsten Strandzugang weiter. Dort hatten wir dann den ganzen Strand für uns.
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120-2069_IMG_1 Die erste Nacht verbrachten wir in "Farmstay Backpackers" in Pukenui. Backpackers sind so eine Art kleine Jugendherbergen und bieten kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten.

Der Farmstay in Pukenui ist nur zu empfehlen. "Klein aber fein" trifft es sehr gut...
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120-2074_IMG Unser Auto wird in den folgenden Tagen noch einige Schlamm- und Schotterpisten überleben müssen... 120-2079_IMG
Ausgeschlafen machten wir uns dann wieder auf den Weg in Richtung Cape Reinga. Kurz vorher legten wir aber noch eine letzte Unterbrechung ein und bogen ab zum Te Paki Stream und den angrenzenden Sanddünen (den größten in Neuseeland). 120-2079_IMG_01 120-2083_IMG
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120-2087_IMG 120-2088_IMG  Und sie waren wirklich groß...
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120-2098_IMG   121-2104_IMG   121-2109_IMG
So, nun aber endlich zum Cape: 121-2109_IMG_1 Cape Reinga wird zwar gerne der nördlichste Punkt Neuseelands bezeichnet, eigentlich ist jedoch eine, ein paar Kilometer östlich gelegen Landzunge noch ein Stück weiter im Norden. Dieses Wissen störte uns aber wenig:-))
 
121-2117_IMG Vom Cape aus hat man einen herrlichen Blick auf die westlich gelegene Bucht. Kilometer lange Sandstrände und mal wieder tiefblaues Wasser. 121-2121_IMG
121-2126_IMG An Cape Reinga treffen Pazifik und Tasmanische See aufeinander. An der Columbia Bank treffen Strömungen beider Ozeane aufeinander uns sorgen für aufgewirbeltes Wasser mit Wellen in allen Richtungen. 121-2125_IMG
Auf dem nördlichsten Ausläufer des Capes steht ein ca. 800 Jahre alter Baum. Laut einer Maori Legende steigen die Seelen der Gestorbenen an diesem Baum aus der Unterwelt herauf und beginnen ihre letzte Reise nach Hawaiki-a-Nui, zur Insel der Ahnen. 121-2130_IMG 121-2130_IMG_01
121-2134_IMG Auch hier hat inzwischen die Technik Einzug gehalten. Der Leuchtturm wird von Solarenergie gespeist und aus Wellington fern überwacht.   121-2135_IMG
Wir sind verdammt weit weg von Europa... 121-2135_IMG_1 121-2141_IMG
Ich habe es aufgegeben, mir die ganzen Namen der Orte, Buchten und Berge zu merken. Die Digitalkamera muss da als Gedächtnishilfe her. 121-2141_IMG_1 121-2144_IMG
121-2146_IMG Nach dem äußersten Norden ging es klarerweise wieder Richtung Süden. Ziel war nun die Bay of Islands, welche wir in den Abendstunden erreichten. Auf dem Weg hielten wir noch kurz an der Doubtless Bay an.   121-2153_IMG
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Die Bay hat ihren Namen angeblich von Captain Cook, welcher sich beim Vorbeisegeln die Bucht mit den Worten "This is doubtless a bay" beschrieben haben soll. 121-2159_IMG